Ausflug in die Döberitzer Heide am 18.07.2009
Am Sonnabend trafen wir uns ca. 12Uhr in Fahrland um am Zugang der Scharfdamm Brücke unseren Ausflug in die Döberitzer Heide zu beginnen. Neun alternative nationale Jugendliche aus dem Raum Potsdam fanden sich in Fahrland ein und nahmen am Ausflug teil. Frohen Mutes wanderten wir in ausgelassener Stimmung durch den Bereich des ehemaligen Dorfes Ferbitz, beobachteten dort weidende Galloway-Rinder und zogen weiter zur so genannten „Wüste“, ein vegetationsarmer Streifen welcher mitten in der Döberitzer Heide liegt. Wir bevorzugten einen Weg quer durch die „Wüste“, in der wir auf einem gesprengtem Bunker nach ca. 2 Std. eine Pause machten. Anschließend durchquerten wir die Döberitzer Heide, bewunderten die unterschiedliche und einzigartige Vegetation der Natur die sich uns in solcher Nähe zu unserer Heimatstadt Potsdam bietet. Auch andere Lebewesen kreuzten unseren Weg, z.B. Rehe, Hasen und allerlei Kleintiere. Jedoch blieben wir auch in der Natur nicht von unerfreulichem verschont. Auf der anderen Seite der Döberitzer Heide angekommen schockte uns ein Exhibitionist welcher uns völlig entblößt entgegen kam. Wir ließen uns nicht beirren, wanderten vom Kienfenn aus in Richtung Groß Glienicke weiter und durchquerten einen Teil des angrenzenden Standortübungsplatzes der Bundeswehr. Hier legten wir noch einmal eine kleine Pause ein um von dort aus nach Krampnitz zu wandern. Entlang der Potsdamer Chaussee liefen wir anschließend nach Krampnitz und von dort die Ketziner Str. entlang durch eine verlassende Wohnsiedlung Richtung Fahrländer See. Über Feldwege und Wiesen begaben wir uns dann zum Kirchberg um von dort aus den Blick nach Potsdam zu genießen. Darauf folgend liefen wir den Kirchberg hinab zur Birnenplantage nach Neu Fahrland wo wir gegen 18 Uhr ankamen. Dort gönnten sich, nach über 25km, einige ein wohl verdientes Bier. Am Ufer des Weißen Sees liesen wir den Abend in gemütlicher Runde mit Baden und Grillen ausklingen.
