Antikriegstag am 5.09.2009 in Neuruppin
Zum zweiten Mal fand in Neuruppin eine Demonstration zum Antikriegstag statt. Wobei es sehr fragwürdig war, ob diese stattfinden würde, nach einem harten Rechtsstreit wurde sie jedoch genehmigt. Da in Dortmund zum Antikriegstag eine Kundgebung angemeldet war, wurde befürchtet, dass in Neuruppin nicht viele Kameraden erscheinen würden. Mit ca. 250 Teilnehmern war die Demonstration aber erfolgreich, unter anderem reihten sich auch Bürger ein.
Aus Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg und Hamburg reisten Kameraden an und somit machte sich auch die Alternative Jugend Potsdam auf den Weg. Gegen 13:00 Uhr wurde die Demo mit einer Rede, den Auflagen der Demo und einer Erläuterung, weswegen diese eigentlich verboten werden sollte, eröffnet. Anschließend verkündete der Anmelder das Anliegen der Demo.
Danach setzte sich der Zug in Bewegung und zog mit Sprechchören, wie „Gegen Krieg und Imperialismus – Nationaler Sozialismus“. durch die Fontanestadt.
Während des Marsches legte eine Kameradin Informationen da u.a. über die Probleme in Afghanistan, wo die Bundeswehreinsätze schwere Folgen mit sich bringen, wie z.B. unzählige und unnötige Tote.
Gegen 14:30 fand die Zwischenkundgebung statt, wo ein freier Aktivist aus Sachsen über Freiheit und Vielfalt der Völker sprach. Anschließend ist er auf die Rolle der BRD eingegangen und er forderte „Freiheit für Deutschland – Besatzer Raus!“
Danach marschierten wir weiter in Richtung Rheinsberger Tor.
Zum Ende hin hielt ein Kamerad eine kraftvolle Rede, wo er die Problematik des deutschen Rechtsstaates ansprach.
Es gab insgesamt neun Gegenkundgebungen, die laut Medien aus 900 Gegendemonstranten bestand, wobei diese sich ziemlich lächerlich verhielten und sich scheinbar für den Krieg einsetzten. Was für einen Verstand müssen diese Personen haben, wenn sie sich auf einer Kundgebung in der Öffentlichkeit blicken ließen welche gegen eine Demonstration unter dem Motto "Antikriegstag" ausgerichtet war?! Auf diese verblendeten Gestalten folgten lautstarke Sprechchöre wie „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen"!
Gegen 15:00 Uhr waren wir wieder am Ausgangspunkt angelangt und die diesjährige Veranstaltung wurde mit einer kraftvollen Abschlussrede beendet.
Der nationale Widerstand hat in Neuruppin einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
