Demonstration am 7.11.2009 in Halle

Zum 7. November rief die JN-Sachsenanhalt anlässlich des Mauerfalls vor 20 Jahren zu einer Demonstration auf. Im Vorfeld hieß es: “Wir müssen uns das Lebensrecht für unser Volk einfordern, so wie es vor 20 Jahren der Fall gewesen ist!”. Dem Aufruf folgten über 400 Nationalisten, einige mit kleinen Verzögerungen, da linke Chaoten brennende Gegenstände auf die Gleise geworfen hatten.
Kurz nach 12Uhr konnten wir dann Aufstellung nehmen. Der gut organisierte Ordnerdienst wies darauf hin, dass wir in Reihen zu je drei Personen laufen sollen.
Auf dem Frontbanner war zu lesen: “Wir sind das Volk!“, „…wir kämpfen für Freiheit und Selbstbestimmung!“ Ein anderes machte auf die heutige Lage unseres Volkes aufmerksam. “Heute braucht das Volk in Not: Arbeit, Freiheit und auch Brot!“ Dies wurde auch lautstark geäußert, sowie unsere stetige Forderung: “Nationaler Sozialismus Jetzt!“ Welche für uns große Priorität hat, da unser Ziel der Erhalt unseres Volkes und die Schaffung einer Volksgemeinschaft nur mit der Weltanschauung des deutschen Volkes, dem Nationalen Sozialismus, zu erreichen ist. An der Spitze lief ein Block mit Fahnen, welcher die Fahnen der JN, der verschiedenen Bundesländern und schwarze Fahnen zeigte. An der Eselsmühle fand die erste Kundgebung statt, wo nach einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Jürgen Rieger, eine Rede zum Thema: „Deutsche Einheit“ folgte. Ein Demonstrant aus den Reihen der politischen Gegner, welcher uns das Recht auf freie Meinungsäußerung verwehren wollte, zog beim Rennen das Mikrofonkabel raus und versuchte ein Banner zu entreißen. Die Ordner stellten ihn aber schnell, wozu die Polizei scheinbar nicht in der Lage war, oder nicht gewillt war in der Lage zu sein. Doch selbstverständlich ging es weiter und nachdem die Reden beendet waren, stellten wir uns wieder auf um weiter zur nächsten Zwischenkundgebung zu marschieren. Eine Rede welche das System kritisierte und erläuterte warum wir auf der Straße sind wurde vom Lautsprecherwagen aus abgespielt.
"Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
am 7.11.09 demonstrieren in Ihrem Stadtteil meist junge Menschen in Erinnerung an den Mauerfall vom 9.11.1989. Wir möchten die Gelegenheit nutzen und Ihnen die Hintergründe der Demonstration kurz erläutern.
Sprachen die friedlichen Demonstranten vor 20 Jahren noch von Freiheit, von Volk und von Selbstbestimmung, so scheinen die Herrschenden diese Grundsätze gänzlich verdrängt zu haben. In zwei Jahrzehnten führten jene Politiker unser Land an den Rand des Abgrunds und der Tod wartet hinter unserem Volk mit ablaufender Sanduhr.
Kinderlosigkeit und Armut, Abwanderung und sterbende Städte sind die Errungenschaften der „demokratischen“ Regierungszeit. Wo sind nur die blühenden Landschaften, die sie uns einst versprachen? Den Verlust von einer halben Million Menschen unseres Bundeslandes tun die etablierten Parteien gänzlich unberührt mit dem Verweis auf den „demografischen Wandel“ ab. Was aber ist dieser demografische Wandel eigentlich? Er ist nichts anderes als eine heuchlerischer Verwischung der Wahrheit und steht für den Tod unseres Volkes.
Eine Zukunft für uns, kann es mit den herrschenden politischen Akteuren nicht mehr geben. Wir demonstrieren am Sonnabend mit vielen unseren Freunden und Bekannten für die notwendigen Veränderungen, die unserem Volk und unserem Land ein Weiterleben ermöglichen können. Anstelle einer materialistischen Weltordnung, die den Profit in den Mittelpunkt allen Handelns stellt, stehen wir für eine eigenständige Volksgemeinschaft. Eine Volksgemeinschaft, an deren Spitze selbstlose und idealistische Charaktere stehen.
Das System ist zu dem entartet, was es stets zu bekämpfen vorgab: Zum Instrument von Unfreiheit und Unterdrückung. Man ist nicht frei, wenn man zum Geld Verdienen gezwungen wird seine Heimat, seine Freunde und seine Familie zu verlassen. Man ist nicht frei, wenn keimender Unmut über bestehende Verhältnisse durch Konsum und Medien betäubt wird. Unser ganzes Volk ist nicht frei, wenn unsere Geschichte als eine Geschichte von Verbrechen niedergeschrieben wird und wenn Feiertage zu öffentlichen Schuldbekenntnissen verkümmern!
Genau so, wie vor 20 Jahren, stellen wir uns auf die Straße und fordern unser Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung kompromisslos ein. Machen Sie sich ein Bild, reihen Sie sich ein, denn wir sind das Volk!"
In der Zwischenzeit haben sich sogar vereinzelt einige Bürger unserer Demonstration angeschlossen, wozu mittlerweile Mut gehört. Da dieses System ähnlich wie in der DDR seinen politischen Gegnern nichts entgegen zusetzten hat und darum auf andere Maßnahmen zurückgreifen muss. Dies ist jedoch nur ein Zeichen, welches uns bestätigt!
Der letzte Gang führte uns zum Bahnhof, wo die Veranstaltung dann für beendet erklärt wurde. Somit bleibt nur noch zu sagen: „Damals wie heute, wir sind das Volk!“
