Gedenkmarsch am 17.01.2009 in Magdeburg
Gegen 13Uhr des 17.01.2009 versammelte sich am Neustädter Bahnhof in Magdeburg eine Gruppe von ca. 800 nationaler Sozialisten, um unter dem Motto: „Ehrenhaftes Gedenken statt Anpassung an den Zeitgeist“ der Opfer der Bombardierung vor 64 Jahren zu gedenken.
Am Versammlungsort angekommen mussten wir uns auch schon von den Systemknechten der Polizei durchsuchen lassen. Die Veranstaltung wurde dann auch zeitnah durch einen Redner vom „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ eröffnet. Jedoch musste noch eine ganze Weile gewartet werden, ungefähr 50 selbst ernannte Anti-Faschisten sorgten durch eine Sitzblockade vor dem AOK-Gebäude dafür, dass der Gedenkmarsch verspätet begann. Somit setzte sich der Trauerzug über eine etwas veränderte Route, musikalisch begleitet von Wagners „Ritt der Walküren“ in Bewegung. Mit dem Kranz vorneweg und einer gewaltigen Gruppe von Fahnenträgern dahinter, ging es zunächst auf die Hauptstraße, durch ein Wohngebiet, an der Universität vorbei, in Richtung Johanniskirche.
Dort sollte unsere Zwischenkundgebung stattfinden. Dieser Ort wurde nicht zufällig ausgewählt, das Magdeburger Wahrzeichen gilt als Beispiel sinnloser Zerstörung. Der Platz wurde jedoch rechtswidrig von Stadträten besetzt. Als klar wurde, dass die Polizei nicht gewillt ist die Straße zu räumen, wurde die Zwischenkundgebung eine Kreuzung weiter durchgeführt. Es folgten Redebeiträge eines Vertreters der "Initiative gegen das Vergessen" aus Magdeburg sowie eines Vertreters vom "Aktionsbündnis gegen das Vergessen" aus Dresden, in denen die grausame Bombennacht geschildert und die geschichtliche Wahrheit im Bezug auf den Bombenkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung verdeutlicht wurde.
Es muss einen schon sehr betroffen machen, wenn man hört, dass in nur knapp 40 Minuten fast die gesamte Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde. Wieder Aufstellung genommen, schob sich der Trauermarsch weiter durch die Straßen Magdeburgs in Richtung Innenstadt, etwa 100 Meter vom Hauptbahnhof entfernt wurde die Abschlusskundgebung abgehalten. Der Kranz wurde abgelegt, der Opfer wurde mit einer Schweigeminute bedacht und die Veranstaltung wurde durch die inzwischen entzündeten Fackeln ehrwürdig beendet.
