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Trauermarsch am 14.02.2009 in Dresden

Die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) lud wie jedes Jahr zum Trauermarsch nach Dresden ein. Somit machten sich auch die Alternative Jugend Potsdam und zahlreiche andere Potsdamer am frühen Morgen des 14.02.2009 auf den Weg nach Dresden. Bis auf kleine Auseinandersetzungen, mit politischen Gegnern, am Potsdamer Hauptbahnhof und erhebliche Verzögerungen der Bahn ist die Fahrt nach Dresden gut verlaufen.

Nachdem sich bereits am Abend des 13.02.2009 über 1000 national gesinnte zusammengefunden hatten, fanden sich am Sonnenabend, dem 14.02.2009, über 7000 Teilnehmer ein, um an die Unmenschlichkeit des alliierten Terrors zu erinnern. Zu erinnern an das unsägliche Leid, an Menschen, die bei lebendigem Leibe verbrannten, an einstürzende Häuser, die ganze Straßenzüge unter sich begruben und an die zahllosen Familien, die ihre Angehörigen in der schrecklichen Feuersbrunst verloren.

Die Veranstaltung wurde von einer Rede des Ritterkreuzträgers und früheren Divisionskommandeurs Hajo Hermann vor dem Dresdner Hauptbahnhof eröffnet. In seiner Rede bezog er sich auf Klaus R. Röhls Buch „Verbotene Trauer“, welches an verschiedene deutsche Opfergruppen wie die Kriegsgefangenen in den Rheinwiesenlagern und in Sibirien erinnerte. Hermann erwähnte zudem, dass wir uns an die vielen Landsleute, die niemals ein Grab gefunden hätten, erinnern sollen.

Gegen 13:30 Uhr setzte sich dann die Trauergemeinschaft in Bewegung. Es war auch in diesem Jahr wieder ein eindrucksvolles und ergreifendes Bild, wie der 4 km lange Trauermarsch, mit einer Vielzahl von Transparenten, schwarzen Fahnen und Länderfahnen, durch die Straßen Dresdens zog. Aus allen Teilen von Deutschland und vielen anderen europäischen Staaten kamen Menschen um in andächtiger Ruhe, in geordneten Reihen und mit angebrachter Disziplin den Toten zu gedenken. Der Trauermarsch konnte ohne große Störungen durchgeführt werden und den Opfern die Ehre zuteil werden lassen, die ihnen gebührt.

Nach ca. zweistündigem Marsch wurde auf dem Versammlungsplatz vor dem Dresdner Hauptbahnhof noch die Abschlusskundgebung abgehalten in der verschiedene Redner zu Wort kamen. Anschließend wurde die Veranstaltung durch das Singen des Deutschlandliedes ehrwürdig beendet.

Somit war es für uns eine gelungene Veranstaltung, zu der wir uns auch nächstes Jahr einfinden werden, um zu zeigen das wir unsere Ahnen nicht vergessen und verschmähen.